
Zug ist einer der angesehensten Unternehmensstandorte der Schweiz – und das, obwohl die Ortschaft im gleichnamigen Kanton gerade einmal 30.000 Einwohner verzeichnet. Damit liegt Zug nicht einmal in den Top 20 der größten Städte des Landes. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Gemeinde in einem beschleunigten Wachstumsprozess befindet. Der vermehrte Zuzug von Expatriates aus Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich führt dazu, dass 10% aller Einwohner Englisch als tägliche Hauptsprache nutzen. Knapp 7.000 Betriebe beschäftigen in der Stadt rund 40.800 Mitarbeiter, wovon sich ein überdurchschnittlicher Prozentsatz von 87% im tertiären Sektor ansiedelt. Schweizer Marken und Global Player wie Migros, Roche Diagnostics, Glencore, Metall Zug und Siemens haben sich hier niedergelassen und beschäftigen mehrere Hundert oder Tausend Menschen. Zahlenmäßig sind Finanzdienstleister, Unternehmensberater, Rechts- und Steuerberater, Informatiker sowie Großhändler mit den meisten Betrieben vertreten. Die hohe wirtschaftliche Attraktivität von Zug hat viele Gründe, doch einer ist ganz offensichtlich: Zug besitzt die niedrigsten Steuersätze in der gesamten Schweiz. Seit Jahren gilt das Land als Steuerparadies und allgemeines Eldorado für Unternehmer. Ein differenzierter Blick lässt jedoch schnell erkennen, dass die Steuerbelastung für Privatpersonen und Unternehmer von Kanton zu Kanton stark schwankt. In Zug haben Sie keine bösen Überraschungen zu fürchten: Mit einem Spitzensteuersatz von 23% für die Einkommenssteuer liegt die Belastung für natürliche Person im landesweiten Vergleich am niedrigsten. Mit einem Gewinnsteuersatz von rund 17% und einer effektiven Steuerbelastung von rund 15% liegt die Unternehmenssteuer ebenfalls erfreulich niedrig. Derartige Vergünstigungen zählen zu den aktiven Bemühungen der Lokalpolitiker, Menschen zur Gewerbeansiedlung und -neugründung zu bewegen. Das geschah bislang mit großem Erfolg. Wann fangen Sie an, davon zu profitieren?
